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Radon-Gegenmassnahmen

Was kann man gegen Radon tun?

Wird in Gebäuden oder Wohnungen ein langfristiger Mittelwert der Radonkonzentration von 300 Bq/m3 (Referenzwert) überschritten, werden Maßnahmen zur Reduzierung der Exposition gegenüber Radon erforderlich (Strahlenschutzgesetz)

Eine ausreichend effektive Reduzierung der Radonaktivitätskonzentration kann manchmal mit einfachen Gegenmaßnahmen erreicht werden:

  • Häufiges und intensives Lüften
  • Abdichtung offensichtlicher Radon -Eintrittspfade (Spalten, Risse, Fugen, Rohrdurchführungen, Installationsöffnungen)
  • Änderung der Raumnutzung in Abhängigkeit von der Radonkonzentration und den Aufenthaltszeiten in den einzelnen Räumen, z.B. keine Nutzung Radon-belasteter Kellerräume zu Wohnzwecken
  • Technische Änderungen an Erdwärmetauschern oder der Heizungsanlage

Führen einfache Gegenmaßnahmen zur Radon-Reduktion nicht zum Erfolg, werden weitere technische Methoden (Radonsanierungen) erforderlich:

  • Gezielte und effektive Änderung der Druck- und Ausbreitungsverhältnisse im betroffenen Gebäude (Schaffung natürlicher Lüftungsöffnungen an geeigneten Bauteilen und Stellen)
  • Einsatz von Ventilatoren zur Über- oder Unterdruckhaltung im Gebäude oder in belasteten Räumen
  • Aufbringen radondiffusions- und konvektions-hemmender Abdichtungsbahnen oder Beschichtungen auf Bodenplatten /Gründung (Fundament) und an erdberührten Wänden

Abluftrohr

Equipment für Be- und Entlüftung

Quelle: siehe Impressum - Bildquellen

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